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Hanna Kretz erreicht Bachelor-Abschluss an der TU Chemnitz

Hanna Kretz, studentische Mitarbeiterin bei BeST, hat ihr Studium der "Sensorik und kognitiven Psychologie" mit der Note "sehr gut" erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren zum hervorragenden Ergebnis! Die mündliche Prüfung mit Vortrag fand am Donnerstag, 22.06.23 an der TU Chemnitz statt.



Ihre Arbeit trägt den Titel "Entwicklung eines Sensorsystems zur Bestimmung des elektrochemischen Verhaltens von NiMH-Batterien und Optimierung der Energieeffizienz". Die Untersuchung des Verhaltens von wiederaufladbaren Batterien ist relevant für den Einsatz von IoT-(Internet-of-Things)-Modulen bei BeST.


Hanna Kretz studiert am Fachbereich Physik, Bereich Experimentelle Sensorik an der Technischen Universität Chemnitz bei Prof. Ulrich Schwarz:



Oliver Völckers war bei der Prüfung als Gutachter anwesend.


Bachelor Arbeit Hanna Kretz

Kurzfassung

"In dieser Bachelorarbeit werden die Unterschiede zwischen den Spannungsverläufen, den Batteriekapazitäten und den Entladelaufzeiten von kontinuierlich und intermittierend entladenen Nickel-Metallhydrid (NiMH)-Batterien untersucht. Bis das Paper von Narayanaswamy u.a. 2016 neue Erkenntnisse brachte, wurden einige Studien veröffentlicht (z.B. Zhang und Chakrabarty 2002 und Chau u.a. 2010), die behaupteten, den Recovery Effect (mehr verfügbare Energie bei intermittierender Entladung) in sekundären Batterien gefunden zu haben. Erst Narayanaswamy u.a. 2016 widerlegten diesen Effekt. Für NiMH-Batterien wurde kein signifikanter Unterschied zwischen kontinuierlicher und intermittierender Entladung gefunden. Mit der vorliegenden Bachelorarbeit wurden diese Messungen repliziert und überprüft. Für die Untersuchung wurden 15 Messungen mit 6x AA NiMH-Batteriepacks durchgeführt, bei denen die Batterien mit unterschiedlichen Frequenzen und Entlade-Erholungs-Verhältnissen intermittierend entladen oder mit unterschiedlichen Entladewiderständen kontinuierlich entladen wurden. Für die Messung wurde ein Sensorsystem mit einem Arduino Mega 2560 geplant, Platinen für die verschiedenen Messungen gelötet und die Software für den Mikrocontroller entwickelt. Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Entladestrategien. Da diverse systematische und relative Fehler auftraten, sind die Messergebnisse nicht belastbar. Dennoch wurden die Ergebnisse aus dem Paper von Narayanaswamy u.a. 2016 im Prinzip bestätigt, denn dort wurde eine ähnliche Messung wie in dieser Bachelorarbeit durchgeführt. Um aussagekräftigere Ergebnisse zu erlangen, wird eine Studie empfohlen, welche mehr Messungen enthält und welche die Lösungsvorschläge für die Fehlerquellen, die in dieser Bachelorarbeit auftraten, umsetzt."


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